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Anregung einer Betreuung

Generelle Voraussetzung für die Anordnung einer Betreuung nach § 1896 BGB ist das Vorliegen einer psychischen Krankheit oder einer geistigen, seelischen oder körperlichen Behinderung, sofern diese dazu führt, dass der Betroffene seine Angelegenheiten nicht oder nicht mehr zu besorgen vermag.

Weiter ist Voraussetzung, dass die Angelegenheiten, die für den Betroffenen besorgt werden müssen, nicht durch andere Hilfen, die ohne gesetzliche Betreuer möglich sind, gleich gut erledigt werden können. Andere Hilfen können z. B. Familienangehörige oder soziale Dienste sein, sowie vom Betroffenen bevollmächtigte Dritte. Die Betreuung nach dem BGB ist somit nachrangig. Allerdings kann es z. B. sein, dass eine Betreuung trotz Vorhandenseins eines Bevollmächtigten nötig wird, nämlich dann, wenn diese Personen gegen das Wohl und den Willen des Betroffenen handeln und von ihm nicht mehr kontrolliert werden können.
Bei der Suche nach einem geeigneten rechtlichen Betreuer werden zunächst die Angehörigen befragt, ob sie diese Aufgabe übernehmen können und wollen.

Die Betreuung kann durch ein formloses Schreiben oder mittels des beigefügten Formulars angeregt werden.

Sie muss in jedem Fall zuerst an das zuständige Betreuungsgericht geschickt werden.

Amtsgericht Ebersberg
Betreuungsgericht
Bahnhofstr. 19
85560 Ebersberg

Landratsamt Ebersberg
Gesundheitsamt

Eichthalstraße 5
85560 Ebersberg +49 8092 823 390 E-Mail versenden Kartenansicht

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
08.15 - 12.00 Uhr
Donnerstag zusätzlich
13.00 - 18.00 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung